FSK

Freiwillige Selbstkontrolle 2015

am 10. September in Ringgau-Grandenborn. Fleischer-Innung Werra-Meißner

Deutschland ist Weltmeister bei der Wurstvielfalt. Neben vielen Standardsorten, die in jedem Fleischer-Fachgeschäft zu finden sind, gibt es zahlreiche regionale Spezialitäten. So kommt man in Deutschland insgesamt auf über 1.500 verschiedene Wurstsorten - das ist weltweit Spitze. Diese Angebotsbreite führt dazu, dass der Kunde in seinem Fachgeschäft meist aus über 100 verschiedenen Sorten auswählen kann. Davon macht er auch reichlich Gebrauch: Der durchschnittliche Wurstverzehr liegt jährlich in Deutschland bei 30 kg pro Kopf.

Auch das Bundesland Hessen verfügt über zahlreiche landestypische Wurstspezialitäten. Dass die hessischen Fleischer jedoch nicht nur bei der Vielfalt, sondern auch bei der Qualität ganz vorne stehen, das beweisen sie immer wieder in nationalen und internationalen Wettbewerben.

Zu den strengsten Prüfungen für Fleischerzeugnisse gehört die Freiwillige Selbstkontrolle des Fleischerverbandes Hessen. Sie wird in regelmäßigen Abständen in allen Regionen des Bundeslandes durchgeführt.

Am 10. September war es mal wieder soweit. Es wurden insgesamt 70 Wurstproben aus 21 Mitgliedsbetrieben der Fleischer-Innung Werra-Meißner bewertet. Dazu trafen sich eine Verbrauchergruppe und die Fachjury im Teichhof in Grandenborn.

Alle Proben werden dabei neutral in dreifacher Weise geprüft:

1. Fachrichtergruppen bestehend aus besonders geschulten Sachverständigen aus Lebensmittelüberwachung und Fleischerhandwerk, prüfen die Proben unter fachlichen Gesichtspunkten (Aussehen, Zusammensetzung, Konsistenz, Geruch und Geschmack). Die Prüfung erfolgt neutral und anonym, denn alle eingereichten Produkte sind lediglich mit einer Prüfnummer versehen.

2. Darüber hinaus überprüft eine Gruppe von Verbraucherinnen und Verbrauchern, inwieweit die nach handwerklichen Gesichtspunkten hergestellten Erzeugnisse den Kundenerwartungen entsprechen, die natürlich von Region zu Region verschieden sein können.

3. Das unabhängige FSK-Labor in Bad Nauheim, untersucht alle Proben mikrobiologisch. Damit wird ein unbestechlicher Beleg dafür erbracht, dass die Erzeugnisse nicht nur höchsten Qualitätsansprüchen genügen, sondern auch aus einwandfreien Rohstoffen unter besten hygienischen Bedingungen hergestellt wurden. Die Freiwillige Selbstkontrolle ist damit die einzige flächendeckende Qualitätsprüfung in Deutschland, die eine mikrobiologische Untersuchung aller eingereichten Produkte einschließt.

Liegt das Prüfungsergebnis über dem Durchschnitt und ergeben sich keine Beanstandungen, wird dieses hervorragende Resultat dem Betrieb durch eine u. a. vom hessischen Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir unterzeichnete Urkunde "Qualitätsprodukt aus Hessen" bestätigt.

Diese Urkunden werden anlässlich des Wurschtfest am 27. September 2015 an die Fleischereifachbetriebe übergeben. Außerdem werden die prämierten Produkte zur Verkostung am Stand der Fleischer-Innung angeboten.

 

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