Brotprüfung der Bäcker-Innung Werra-Meißner

Die Bäcker-Innung Werra-Meißner veranstaltet am Sonntag, den 27. September, anlässlich des Wurschtfests mit verkaufsoffenen Sonntag, auf dem Obermarkt in Eschwege die diesjährige Brotprüfung.

Ab 11 Uhr werden die eingereichten Proben öffentlich, am Stand der Bäcker-Innung Werra-Meißner, durch einen unabhängigen Prüfer vom Institut für die Qualitätssicherung von Backwaren (IQ Back) e.V. geprüft.

Bei einem Brot-Test wird die Qualität der Brote anhand von sechs Kriterien geprüft.

  • Form & Aussehen:

Jedes Brot wird individuell getestet, daher gibt es keine „ideale Brotform“

  • Oberflächen- und Krusteneigenschaften:

Generell ist eine dickere Kruste besser als eine dünne, da sie viele Aroma-Stoffe beinhaltet und die Feuchtigkeit besser im Brot hält. Doch auch hier kommt es wieder auf die Art des Brotes an, denn eine dicke Kruste eignet sich nicht für alle Brote.

  • Lockerung und Krumenbild:

Als „Krume“ bezeichnet man den inneren, weichen Teil eines Brotes. Auch hier kann keine pauschale Aussage über gut und schlecht gemacht werden: Je nach Brot sollte die Krume bei manchen Broten, wie Weizenbroten, locker und luftig sein, bei Roggenmischbrot hingegen ist das Krumenbild dichter und kompakter. Wenn man das Brot aufschneidet, sollten die Poren im Teig gleichmäßig verteilt sein und keine großen Löcher vorzufinden sein – schließlich kann man dann die Butter nicht gleichmäßig verteilen.

  • Struktur und Elastizität:

Bei der Prüfung der Struktur und Elastizität wird das Brot durchgeschnitten. Dabei kann man bereits kennen, ob der Teig am Messer kleben bleibt oder ob er sich problemlos schneiden lässt. Um die Elastizität der Krume zu prüfen, drückt der Brotprüfer mit dem Daumen in das Innere des Brotes. Das Brot muss dabei zurückfedern sodass sich der Abdruck zurückformt.

  • Geruch:

Der Geruch muss vor allem eins bewirken: Lust machen, in das Brot hineinzubeißen. Der Geruch sollte zur Art des Brotes passen und dabei nicht zu stark aber auch nicht zu schwach sein. Im Idealfall bewirkt der Geruch, dass einem das Wasser im Mund zusammenläuft.

  • Geschmack:

Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten. Doch bei der Brotprüfung wird der Geschmack eher im Sinne von Aroma getestet.

Das Ziel des Brot-Tests ist es, die erstklassige Qualität der Brote unserer Innungsfachbetriebe für den Kunden offen darzustellen.

Ab einer bestimmten Punktzahl erhält der Betrieb eine Silber- oder Goldurkunde, die er in seinem Betrieb ausstellen darf. Bei dieser öffentlichen Veranstaltung können Interessierte Fragen an den Brotprüfer richten und auch selbst Brote probieren. Der Verzehr der Brote ist kostenlos. Die Bäcker-Innung freut sich auf viele Besucher!

(Bildquelle: Triller / WR)

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